Kein Schlussstrich. Aufruf zu einer Demonstration zu Beginn der Urteilsverkündung im NSU-Prozess – auch in Kiel

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Am 6. Mai 2013 begann vor dem Oberlandesgericht München der Prozess gegen Beate Zschäpe, André Eminger, Holger Gerlach, Ralf Wohlleben und Carsten Schultze. Voraussichtlich im Winter 2017 wird der Prozess nach etwa 400 Verhandlungstagen zu Ende gehen. Unabhängig davon, welchen Ausgang der Prozess nimmt: Für uns bleiben mehr Fragen als Antworten. Wir werden daher zum Prozessende zusammen auf die Straße gehen. Denn wir werden den NSU nicht zu den Akten legen.

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Mi. 13.9.: „Demo für Alle“? Nicht mit uns! Nicht in Kiel! 14.30h Rathausplatz

LET‘S MAKE SOME BEAUTIFUL TROUBLE!

Am Mittwoch, 13. September 2017 plant die homo- und transfeindliche „Demo für alle“ im Rahmen einer Deutschland Tour mit dem sogenannten „Bus der Meinungsfreiheit“ auch in Kiel einen Zwischenstopp einzulegen. Um 15 Uhr wollen die Rechtskonservativen mit ihrem orangefarbenen Bus auf dem Kieler Rathausplatz Halt machen, um im Vorfeld der anstehenden Bundestagswahl ein Zeichen zu setzen „für #EhebleibtEhe, für die Zweigeschlechtlichkeit, gegen Gender, Sexualisierung“ und noch mehr Mist. Damit befindet sich die Reisetruppe mit ihren Positionen in bester Gesellschaft rechter Akteurinnen wie etwa der AfD. Doch die Reiseplanung hat ihre Rechnung wohl ohne uns gemacht. Wir rufen zu Protesten gegen die geplante Veranstaltung auf. Kommt am 13.9.2017 um 14.30 Uhr auf den Rathausplatz um gemeinsam auf die Straße zu gehen für eine selbstbestimmte Gesellschaft ohne Sexismus, Trans- und Homofeindlichkeit, Rassimus und Nationalismus und gegen den geplanten Auftritt der „Demo für alle“ in Kiel!

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300 Menschen für bezahlbaren Wohnraum, mehr Wagenplätze und Freiräume in Kiel

Am Samstag, 22. Juli 2017 demonstrierten unter dem Motto „Die Stadt gehört uns allen!? Demo für mehr Freiräume & Wohnträume“ am frühen Nachmittag bis zu 300 Menschen trotz Dauerregen vom Kieler Rathausplatz durch die Innenstadt in den Stadtteil Gaarden, um auf den akuten Mangel von bezahlbarem Wohnraum aufmerksam zu machen sowie für politische und kulturelle Freiräume einzutreten. In verschiedenen Redebeiträgen sprachen Vertreter*innen der Demovorbereitung, des Bündnis für bezahlaren Wohnraum, der Wagengruppe Schlagloch, des Libertären Laden Gaarden sowie der Wohnungsgenossenschaft Dampfziegelei.

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Kommt ins Barrio Nord im Antikapitalistischen Camp gegen G20!

Wir sind ein Zusammenschluss von Menschen aus Kiel, die ein SH-Barrio auf den Antikapitalistischen Camp gegen den G20 errichten wollen. Dies soll als Anlaufort für Menschen aus Schleswig-Holstein dienen, um gemeinsam mit bekannten Genoss*innen zu campen, aber auch um sich auszutauschen, wiederzufinden oder einen Rückzugsort zu haben. Wir finden es wichtig einen Ort für SH-weite Strukturen zu schaffen, da wir zum Teil bereits vor dem G20 untereinander vernetzt sind und ein politisches Vertrauen besteht, wir aber auch eine weitere Vernetzung z.B. in Bezug auf den gemeinsamen Umgang mit Repressionen nach dem G20 oder zum politischen Austausch schaffen wollen. Das Antikapitalistische Camp soll nach dem Delegiertenprinzip organisiert sein, weshalb eine Organisierung in kleineren Barrios sinnvoll ist. Wir begreifen unser Barrio zwar als Anlaufpunkt für Menschen aus Schleswig-Holstein, heißen aber auch alle Menschen aus anderen Teilen Deutschlands und der Welt herzlich willkommen bei uns.

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