Uhrzeit: 19:00 Uhr
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Wir sind jung, entschlossen und revolutionär!
Nachdem im September Lehrer:innen und Schüler:innen in einem prekarisierten Vorort von Paris gemeinsam in den Streik gegen miserable Schulbedingungen traten, überschlugen sich die Ereignisse förmlich. Innerhalb nur weniger Wochen erfasste eine neue Jugendrevolte die Straßen Frankreichs. Binnen weniger Tage breiteten sich die Massenproteste in ganz Frankreich aus. Schüler:innen blockierten ihre Schulen, bauten Barrikaden und demonstrierten gegen den miserable Zustand des französischen Bildungssystems und die Perspektivlosigkeit. Die Polizei reagierte unmittelbar mit brutaler Repression, nahm tausende, meist minderjährige, Jugendliche fest oder versuchte die Protestierenden mit massiver Gewalt einzuschüchtern. Die staatliche Aufstandsbekämpfung erreichte jedoch das Gegenteil: Solidarisch schlossen sich Studierende, Gewerkschafter:innen, Arbeiter:innen und die Gilet Jaunes-Bewegung den Kämpfen der Schüler:innen an. An mehreren Aktionstagen agierten sie Seite an Seite, brachten die Macron-Regierung zum Zittern und die Proteste dauern bis heute an.
Wir wollen beim Antifa-Café im November einen kurzen Überblick über die Jugendrevolte der letzten Wochen und ihre Forderungen geben. Wir werden uns auch die Reaktionen auf die aktuelle Bewegung anschauen und was sie so besonders macht. Gemeinsam wollen wir darüber diskutieren, welche Potentiale in solchen Aufstandsbewegungungen stecken, was das für uns bedeuten kann und wie wir dazu beitragen können, die Kämpfe weiter zu internationalisieren – besonders im Hinblick auf den globalen Jugendstreik am 20. November.
Außerdem wird es wie immer vegane Snacks, Getränke, einen gut gedeckten Materialientisch vom Stadtteilladen Anni Wadle und einen Infoblock geben.
